- Nachwuchsförderung auf Initiative der Sechstage GmbH –

 

Der Geschäftsführer der Berliner 6-Tage-Rennen GmbH, Valts Miltovics, und sein Sportlicher Leiter Dieter Stein haben Bewegung in die Nachwuchsförderung des Radsports gebracht. Es hat angefangen mit der Kinder Laufrad Serie, die im April im Rahmen des Fahrradfestivals VELOBerlin auf dem Tempelhofer Feld begann, beim Velothon vor dem Brandenburger Tor ihre Fortsetzung fand und mittlerweile bei vier Läufen über 150 Teilnehmer aufweisen konnte. Es gibt am 01.12.2018 im Rahmen des Bahn-Weltcups im Velodrom ein Halbfinale, bevor bei den Six Day Berlin am 27.01.2019 das große Finale stattfinden wird.

Wie ernst es den Initiatoren mit der Gewinnung des Nachwuchses für den Radsport ist, zeigte sich in dieser Woche im Velodrom, wo von Dienstag bis Freitag sich über 1.100 Schülerinnen und Schüler im Innenraum und auf der Bahn im Rahmen einer Projektwoche tummeln konnten. Angeschrieben wurden die Schulen Berlins, die zum Teil ihren Wandertag ins Velodrom verlegt haben und unter Anleitung der Berliner Landestrainer Dieter Stein und Volker Winkler das Einmaleins des Radfahrens bzw. Radsports kennenlernen konnten. Zahlreiche Unterstützung erhielten die Landestrainer u.a. durch viele ehrenamtliche Helfer, die für dieses nachahmenswerte Projekt ihre Freizeit zur Verfügung stellten.

Ein Dank gilt auch den Firmen Zweirad-Center Stadler GmbH und Stevens Bikes sowie dem BMX Mellowpark, die die notwendigen Fahrräder zur Verfügung stellten, mit denen die Kids sowohl im Innenraum des Velodroms als auch auf der Bahn ihre Runden drehten. Um den Kids kleine Highlights zu bieten, hatten die Verantwortlichen an jedem Tag prominente Radsportler ins Velodrom eingeladen, was bei den Jugendlichen sehr gut ankam. Sebastian Schmiedel vom KED-Stevens Radteam Berlin und der ehemalige Profi Jens Voigt, allein 17 Mal bei der Tour de France am Start (!), der frühere Welt- und Europameister im Teamsprint Robert Förstemann, der am Mittwoch einem 9-Jährigen innerhalb kürzester Zeit das Radfahren beibrachte, der mit vielen internationalen Titeln sehr erfolgreiche Maximilian Levy sowie der mehrfache Deutsche Meister Henning Bommel zeigten nicht nur auf der Bahn einiges von ihrem Können, sondern standen den Kids natürlich mit Autogrammen zur Verfügung. Es war schon toll mit anzusehen, wie die Stars bei ihren zum Teil eher etwas „gemütlichen“ Runden vom Nachwuchs angefeuert und bejubelt wurden.

„Wir haben gerade in der 4. Klasse das Thema Verkehrserziehung im Unterricht und so passt dieser Tag im Velodrom ausgezeichnet dazu“, sagte uns ein Lehrer der Grundschule im Hasengrund aus Pankow, als seine Schüler den Radparcours, eine der sechs im Innenraum des Velodroms aufgebauten Stationen, in Angriff nahmen. Die Polizei war auch dabei und vermittelte den Kids das richtige Verhalten im Straßenverkehr und auch eine Station „Toter Winkel“ wurde aufmerksam zur Kenntnis genommen. Ein BMX Fun Parcours fand ebenfalls großes Interesse und auch der Landessportbund (LSB) mit seiner Aktion „Berlin hat Talent“ war vor Ort. Wie es mit der Reparatur des Fahrrades (Reifenwechsel etc.) aussieht, das wurde anschaulich an der Station 4 „Werkstatt“ demonstriert und dabei zeigten sich alle Schüler wissbegierig. Ein Highlight war natürlich auch die Station 6 „Radsport“, an der der Schulbeauftragte Johannes Kowalewsky vom RC Charlottenburg dem Nachwuchs das Rollentraining näherbrachte. Man konnte dabei schon sehen, dass einige der Kids durchaus Veranlagung für den Radsport mitbringen, allein die Haltung auf dem Rad hat gezeigt, dass sich ein Versuch in diese Richtung lohnen würde.

Für alle sechs Stationen hatten die Kids jeweils 20 Minuten die Möglichkeit des Austestens und dabei standen ihnen die täglichen Zeiten von 10 bis 12 Uhr bzw. 12 bis 14 Uhr zur Verfügung. Es bleibt die Hoffnung, dass es den ein oder anderen in einen Radsportverein zieht und dann hätte sich das Projekt schon gelohnt, das laut Angaben der Initiatoren fortgeführt wird. Ein guter Ansatz sind diese Projekttage allemal und dafür sei auch den Verantwortlichen des Berliner Radsport Verband e.V. (BRV) gedankt, die gemeinsam mit der 6-Tage-Rennen GmbH in kurzer Zeit dieses Projekt auch ohne einen amtierenden Präsidenten gestemmt haben. Am Ende eines jeden Tages erhielten alle Kids einen Sportbeutel der Skoda Auto Deutschland GmbH mit Inhalt in Form einer Trinkflasche, einer Eintrittskarte für den Familiensonntag beim nächsten Six Day Berlin sowie Informationsmaterial rund ums Fahrrad inklusive des letztjährigen Sechstageprogramms, das vielleicht das Radsportinteresse weiter fördern kann.

Bernd Mülle

                                                                                                                           

        

                                                                                                                                                    

Sehr geehrte Vereinsvorsitzende,

leitet bitte die Einladung an die entsprechenden Personen ihres Vereins weiter.

Einladung zum Gedankenaustausch BRV 2020

An die Vereinsvorsitzenden der BRV Mitgliedsvereine,

an alle Fachwarte Breitensport im BRV,

an den erweiterten BRV Vorstand,

an die Jugendleiter der Vereine,

an die Landestrainer,

an den Ehrenpräsidenten des BRV, Wolfgang Scheibner

in der Mitte des Olympiazyklus und kurz vor einem neuen Jahrzehnt liegen viele Herausforderungen vor dem organisierten Radsport im BRV, also vor uns Allen. Umso mehr seitdem das Amt des Präsidenten unbesetzt ist.

Ich lade Euch daher herzlich zu Einem Treffen und Gedankenaustausch ein. Am 20.September von 19 - 21 Uhr im Sitzungsraum des TSC Berlin.

Ziel des Austauschs:

  • Die wichtigsten Aufgaben für den organisierten Radsport in Berlin für die kommenden Jahre.
  • Positionen die in der kommenden Hauptversammlung zur Wahl stehen.
  • Wie kann der erweiterte Vorstand weiter gestärkt werden?
  • Bildung der satzungsgemäßen Fachausschüsse.
  • Welche Personen sind an einer Mitarbeit im erweiterten BRV-Vorstand interessiert?
  • Wie können weitere Interessenten zur Mit- oder Zusammenarbeit gewonnen werden?

Damit der Raum nicht aus allen Nähten platzt und für einen konzentrierten Austausch, ist die Einladung auf die hier genannten Personen beschränkt.

Bitte teilt der Geschäftsstelle per E-Mail oder Telefon kurz mit, ob Ihr auch teilnehmen könnt!

Die Vereinsvorsitzenden und Fachwarte können bei Verhinderung auch gerne einen Vertreter benennen. Bitte gebt der Geschäftsstelle dann vorher den Namen des Vertreters an! Für Fragen im Vorfeld schreibt bitte an mich Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Noch eine Vorankündigung für Vereinsvorsitzende und den erweiterten Vorstand:

!!! Hauptausschusssitzung am 18.Oktober ; Ort und Zeit werden noch bekanntgegeben

Viele Grüße und Danke für Eure Rückmeldungen

Jörg Wittmann

Vizepräsident des BRV e.V.

 

Werte Sportler, Trainer, Betreuer , Vereinsvorsitzende,

ab dem 19.06.2018 hat die Geschäftsstelle aus organisatorischen Gründen neue Öffnungszeiten.

Wir bitten dies zu beachten.

Neue Öffnungszeiten:

Dienstag : 9:00 bis 13:00 Uhr 

und 

Donnerstag: 14:00 bis 19:00 Uhr

BRV - Vorstand

Offener Brief an alle Mitglieder des BRV e.V.

wie Ihr nun schon aus Gesprächen oder der Pressemitteilung erfahren habt, hat Ralf Zehr sein Ehrenamt als Präsident niedergelegt.

Seine Gründe hat er auf der Hauptausschusssitzung dargelegt. Und egal, welche Ziele erreicht wurden oder welche nicht. Sicher können wir sagen, dass er dafür viel Zeit aufgewendet hat. Zeit für den Austausch mit Verbandsmitgliedern, für Gespräche mit dem BDR, für Abstimmungen mit den Senatsstellen und dem LSB, für Kontakte zu Politikern und Sponsoren. Und wie bekannt, kämpfte er zwischendurch auch mit Gesundheitsproblemen.

Einige Aufgaben, für die er qua Amt verantwortlich ist, wird er noch abwickeln. Aber wir sagen schon jetzt Danke für die geleistete Arbeit.

Entsprechend der Satzung führen wir, Schatzmeister Karl-Heinz Schröder und Vizepräsident Jörg Wittmann, die Geschäftsführung weiter. Aktuell möchten wir diese Aufgaben mindestens bis zur kommenden Jahreshauptversammlung, die Anfang nächsten Jahres stattfinden wird, ausüben. Neben dem nun vakanten Präsidentenposten, müssen dann auch unsere Positionen nach der Satzung wieder zur Wahl gestellt werden. Ob wir uns dann auch wieder als Kandidaten zur Verfügung stellen, werden wir rechtzeitig mitteilen.

Mit einem Vorstandsmitglied weniger, wird es aktuell nicht leichter. Nicht leichter für die Geschäftsführung, nicht für die Vertretung der Vereine, nicht für die Wahrnehmung des Radsports in Berlin.

Bis 2020 liegen einige wichtige Entscheidungen vor uns, die den Radsport in den Folgejahren maßgeblich beeinflussen werden. Der erweiterte Vorstand mit den Fachwarten steht dafür zur Verfügung. Aber dies allein wird nicht reichen. Nur wenn die dauerhafte Zusammenarbeit mit den Vereinen und der Vereine untereinander gewährleistet ist, haben wir eine Zukunft. Ein Verein alleine kann vielleicht kurzfristig Erfolge seiner Aktivitäten erreichen. Ohne eine Zusammenarbeit mit Allen die den Radsport fördern wollen, wird ein Verein auch langfristig nicht überleben. Höchstens in einer kleinen Nische.

Es gilt weiterhin, was schon immer galt: Der gesamte Vorstand ist für alle Gespräche mit den Vereinen offen. Wenn es zeitlich passt, freuen wir uns auch über Treffen auf Euren Mitgliederversammlungen, bei denen z.B. gegenseitige Fragen besprochen werden können. Und jeder der konstruktiv an der Entwicklung des Radsports interessiert ist, ist herzlich zum Gedankenaustausch eingeladen. Es gibt viele Möglichkeiten sich einzubringen. Vielleicht als Referent für bestimmte Fragen, als Initiator eines Projektteams als Mitglied im erweiterten Vorstand oder sogar als künftiger Präsident.

Tauscht Euch mit Euren Vereinskollegen und Bekannten aus! Fragt nach wer im Team Ideen umsetzen will, wer Erfahrungen in der Projektarbeit hat, in der Finanzverwaltung, im Marketing, im Design oder mit Verwaltungspolitik. Und vor allem wer will, dass auch in fünf oder zehn Jahren noch Radsport und Radsportwettbewerbe in Berlin stattfinden. Und zum Radsport gehören alle Disziplinen und der Breitensport.

Egoismen oder gar Beschimpfungen schaden jetzt am meisten. Das wäre nur destruktiv. Es gilt Selbstbewusstsein und Gemeinschaftssinn zu zeigen. Nur dann kann Fahrt aufgenommen werden. Radsport ist auch ein Teamsport.

RADSPORT SIND WIR ALLE!

Jörg Wittmann

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