Der Nachwuchs profitiert beim Bahnpokal von der Elite

  • Maximilian Beyer und Andreas Müller als Lehrmeister –

 

Berlins Landestrainer Volker Winkler hatte den Ablaufplan für die Altersklasse U 17/Jugend noch kurzfristig geändert und so konnte dann ein weiterer Bahnpokal am 20. Juni 2018 in Angriff genommen werden. Für jede Altersklasse standen drei Wettbewerbe auf dem Programm, das machte insgesamt neun Rennen, wobei die Jugendfahrer gemeinsam mit den Junioren, den Frauen und der Elite an den Start gingen.

Die Schüler U 13 bestritten ein Scratchrennen über 10 Runden, 10 Temporunden und ein Punktefahren über 15 Runden und alle drei Wettbewerbe wurden vom talentierten Toni Holst vom SC Berlin gewonnen, der damit auch seine Führung in der Gesamtwertung mit 596 Punkten vor Louis Adem Mohrin vom BRC Semper mit 503 Punkten und Benjamin Kühne-Fernandez vom SC Berlin mit 371 Punkten ausbauen konnte, der dieses Mal nicht am Start war.

Bei den Schülern U 15 waren 16 Teilnehmer am Start, eine Beteiligung, die als durchaus beachtlich zu bezeichnen ist. Im Scratchrennen über 15 Runden, den 15 Temporunden und dem 30 Runden Punktefahren gab es ein weiteres Duell zwischen den beiden besten Nachwuchsvereinen Berlins, dem SC Berlin und dem Marzahner RC 94, wobei letzterer durch Paul Quabs sowohl im Scratch als auch im Punktefahren die Nase vorn hatte. Für den SC Berlin gewann dann Erik Leonhardt die Temporunden vor den beiden Marzahnern Felix Fleischmann und Paul Quabs. In diesem Rennen erzielte die talentierte Janike Maira Lode vom RSV Einheit Lübben, die beim SC Berlin ihre ersten Rennen bestritt, mit dem 5. Platz ein ausgezeichnetes Ergebnis. In der Gesamtwertung dieser Altersklasse belegen mit Felix Fleischmann, Paul Quabs und Philipp Selbmann drei Fahrer des Marzahner RC 94 derzeit die Podiumsplätze.

Zwei Profis als Gäste beim Bahnpokal, u.a. in Sechstagerennen mehrfach erprobt und auf der Bahn zu Hause, waren für die Jugend und Junioren ein echter Maßstab, um von taktischen Finessen, Rennübersicht etc. lernen zu können. Ein Maximilian Beyer vom Team Heizomat rad-net.de oder der Österreicher aus Berlin Andreas Müller, die hier die Wettbewerbe mehr zum Training nutzten, ließen dann auch zum Beispiel dem Syrer Tarek Al Moakee von der NRVg. Luisenstadt den Vortritt, der sowohl die 30 Temporunden vor dem Jugendfahrer Robin Ruhe vom Marzahner RC 94 und Maximilian Beyer, als auch das Punktefahren über 50 Runden vor Maximilian Beyer gewann. Darüber hinaus wurde der Syrer noch Zweiter hinter Maximilian Beyer im Ausscheidungsfahren, wobei der Jugendfahrer Henning Sage vom Marzahner RC 94 als Dritter immerhin Andreas Müller hinter sich ließ, der sich in allen Wettbewerben mit dem vierten Platz begnügte.

In der Gesamtwertung des Bahnpokals der Jugend führt Robin Ruhe mit 505 Punkten knapp vor seinem Vereinskameraden Sascha Telschow, der 498 Punkte auf seinem Konto hat. Der dritte Marzahner Henning Sage liegt mit 365 Punkten auf dem vierten Platz nur einen Punkt hinter Bruno Essinger vom SC Berlin.

Schade nur, dass erneut die Fahrer des einzigen Berliner Eliteteams KED-Stevens nicht am Start waren, da sie sich offensichtlich auf das am kommenden Wochenende stattfindende Bundesligarennen in Ilsfeld-Auenstein vorbereiteten. Ebenso wurden die starken Junioren des Berliner Landesverbandes vermisst, die in diesem Jahr u.a. mit Calvin Dik vom RSV Werner Otto, Elias Richter vom Marzahner RC 94, Maurice Ballerstedt, Albert Gathemann, Fabian Dreier (alle SC Berlin) oder Jakob Antkowiak vom BSV AdW über eine starke Streitmacht verfügen und beim Bahnpokal durchaus eine Bereicherung gewesen wären.

Bernd Mülle

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