Toni Holst und Vladislav Eikhorn Dreifachsieger beim Bahnpokal

- Vorab fand die Sportlerehrung 2017 statt –

 

Es war am vergangenen Mittwoch ein besonderer Bahnpokal im Velodrom, denn bevor kräftig in die Pedalen getreten wurde, fand die Ehrung aller Sportler für die Sichtungswettbewerbe auf Bahn und Strasse des Jahres 2017 statt. Von den Klassen U 11 bis U 15 wurden zunächst die Erfolge auf der Strasse mit Urkunden und Pokalen geehrt und dabei wurden die jeweils drei Besten ausgezeichnet. Bei der U 11 hieß der Sieger Erik Arns von RV Lichterfelde-Steglitz, Benjamin Dörnbrack und Janike Maira Lode vom SC Berlin siegten bei der U 13 männlich/weiblich und Henning Sage vom Marzahner RC 94 war der Beste der U 15 männlich, während Elena Jährig vom SC Berlin die meisten Punkte bei der U 15 weiblich gesammelt hatte.

Für die Bahnwettbewerbe wurden nur die Klassen U 13 und U 15 geehrt und hier zeichnete sich bei der U 13 ein weiteres Mal Toni Holst vom SC Berlin aus, während Lilli Marz vom BRC Semper bei der weiblichen U 13 erfolgreich war. Im großen Duell der beiden Topvereine SC Berlin und Marzahner RC 94, die im Nachwuchsbereich seit Jahren federführend sind, siegte bei der U 15 Paul Quabs vom Marzahner RC 94, der Erik Leonhardt vom SC Berlin distanzieren konnte. Dafür dominierte der SC Berlin bei der U 15 weiblich mit gleich vier Fahrerinnen auf den ersten Plätzen. Josephine Körnig war dabei die Siegerin, die Laura Lotter, Paula Leonhardt und Fabienne Jährig auf die Plätze verwies.

Nach den Ehrungen war der Bahnpokal mit insgesamt 12 Rennen für die Klassen U 13 bis Elite angesagt und hier zeigte sich einmal mehr Toni Holst in phantastischer Form, der alle drei Rennen seiner Klasse dominierte. Über die Unbekannte Distanz besiegte er Onno Kirste und Larissa Philipp vom BSV AdW, setzte sich im Ausscheidungsfahren gegen Vivian Stiller vom SC Berlin und Athina Trommler vom BSV AdW durch und ließ auch im 15 Runden Punktefahren gegen seine Vereinskameraden Benjamin Kühne-Fernandez und Joshua Kauffmann nichts anbrennen.

In der Klasse U 15 war Felix Fleischmann vom Marzahner RC 94 sowohl über die Unbekannte Distanz als auch im Ausscheidungsfahren vor Erik Leonhardt erfolgreich, während vier weitere Fahrer des SC Berlin die Plätze drei bis sechs belegten. Im 30 Runden Punktefahren konnte dann einer von ihnen, Oskar Leben, den Spieß umdrehen und mit 27 Punkten Felix Fleischmann um vier Punkte distanzieren. Die Einerverfolgung über 2000 m entschied Erik Leonhardt für sich, der in 2:32,10 Minuten hauchdünn Henning Sage hinter sich ließ, der 2:32,11 Minuten für diese Distanz benötigte.

Das Scratch- und Ausscheidungsrennen der Jugend dominierte jeweils Vladislav Eikhorn vom SC Berlin, der aus Kasachstan stammt und seit einiger Zeit in Berlin lebt. Die Marzahner Henning Sage und Sascha Telschow konnten seinen Sieg nicht verhindern und auch in der Einerverfolgung über 3000 m war Vladislav Eikhorn in 3:42,36 Minuten von Sascha Telschow nicht zu schlagen, der in 3:55,40 Minuten chancenlos war.

Die Junioren und die Elite fuhren das Ausscheidungsfahren und die 30 Temporunden gemeinsam, während im 60 Runden Punktefahren auch noch Jugendfahrer dabei waren. Stark verbessert zeigte sich der Syrer Tarek Al Moakee von der NRVg. Luisenstadt, der sowohl die Temporunden als auch das Punktefahren jeweils vor Patrick Dietze vom SC Berlin gewann und hinter Elias Richter vom Marzahner RC 94 noch den zweiten Platz im Ausscheidungsfahren belegte. Dennoch war es ein wenig schade, dass nur wenige Elitefahrer den Weg ins Velodrom gefunden hatten und so die Konkurrenz überschaubar blieb.

Bernd Mülle

Letzte Änderung am Freitag, 07 September 2018 19:10
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